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LEGEP-Wärme & Energie

LEGEP-Wärme & Energie

Woher kommen die bauphysikalischen Baustoffwerte?

Die Baustoffe werden in der Baustoffdatenbank geführt. Die bauphysikalischen Baustoffwerte werden entweder den gültigen Normen entnommen (DIN 4108) oder der zugänglichen bauphysikalischen Basisliteratur (Wendehorst Baustoffkunde, Scholz: Baustoffkunde, Gösele/Schüle: Schall Wärme Feuchte, Eichler/Arndt Bauphysikalische Entwurfslehre)

Herstellerbezogene Produkte werden separat aufgeführt. Diese Zahlenwerte beruhen auf den Angaben der Hersteller. Dafür wird keine Gewähr übernommen.

Die Daten sind unter „Baustoffe“ abgelegt.

Kann der Anwender neue Baustoffe mit den eigenen bauphysikalischen Baustoffwerte ablegen?

Die Liste der Baustoffe kann mit ihren spezifischen bauphysikalischen Qualitäten in einer eigenen Datenbank erweitert werden.

Welche Herkunft haben die bauphysikalischen Rechenwerten in den sirAdos-Positionen?

Die sirAdos-Positionen z. Zt. über 25.000 sind in den meisten Fällen mit den notwendigen bauphysikalischen Rechenwerten ausgestattet und können für die Berechnung des U-Wertes von Elementen eingesetzt werden. D.h. die Positionen sind mit Baustoffen verknüpft und verfügen über spezifische Angaben zu Dicke und Schichtenfolge und Flächenanteile.

Die technischen Anlagen sind entsprechend der Rechenregeln der EnEV mit den notwendigen Leistungskenndaten verknüpft. Dies bedeutet, dass ein Heizkessel eine Information über seine Leistungskonfiguration aufweist.

Kann der Anwender Leistungsbeschreibungen bezüglich der bauphysikalischen Daten ändern?

Die Leistungsbeschreibung kann bezüglich der spezifischen bauphysikalischen projektspezifisch durch den Anwender abgeändert werden.

Kann der Anwender neue Leistungsbeschreibungen ablegen?

Eigene Leistungsbeschreibungen können bezüglich der spezifischen bauphysikalischen Angaben in einer eigenen Datenbank mit den Baustoffen verknüpft werden.

Welche Herkunft haben die bauphysikalischen Rechenwerten in den sirAdos- Elemente?

Die sirAdos-Elemente z. Zt. über 3000 Grobelemente (Bauteile) und über 5000 Feinelemente (Schichten) sind über die Positionen vollständig mit den notwendigen bauphysikalischen Rechenwerten ausgestattet und enthalten weitere Festlegungen bezüglich der zu berücksichtigenden Schichtenfolge und Flächenanteile. Sie erzeugen ohne weitere Bearbeitung den spezifischen U-Wert und können für die Berechnung des Energiebedarfs des Gebäudes eingesetzt werden.

Die technischen Anlagen kombinieren ihre Leistungsdaten und können ohne weitere Bearbeitung entsprechend der Rechenregeln der EnEV für die Berechnung des Energiebedarfs nach EnEV eingesetzt werden.

Kann den Anwender die bauphysikalischen Angaben der LEGEP-Elemente ändern?

Die bauphysikalischen Angaben sind projektspezifisch durch den Anwender veränderbar. Die vorkonfigurierten Elemente können durch den Austausch mit anderen Positionen bzw. Feinelementen der Stammdatenbank der spezifischen Konstruktion innerhalb des Projektes angepasst werden.

Kann den Anwender neue Elemente mit eigenen bauphysikalischen Angaben ausstatten?

Es können eigene Elemente mit Baustoffen und Angaben zu Flächenanteilen und Schichtenfolge ausgestattet werden. Für die exakte Berechnung dieser neuen oder geänderten Elemente wird keine Gewähr übernommen, da der Anwender auch Fehleingaben durchführen kann.

Es muss darauf geachtet werden, dass nur Positionen mit „E“- Kennzeichnung verwendet werden. Dies bedeutet, dass diese Position mit Daten versehen ist, die eine weitere Verwendung in den Modulen „Wärme und Energie“ und „Ökobilanz“ ermöglichen.

Auf welche Rechenregeln basiert sich die Wärmeberechnung in LEGEP?

Die Rechenregeln entsprechen der geltenden EnEV bzw. der jeweiligen zusätzlichen Verordnung. Für den Nichtwohnungsbau gelten die Regeln der DIN V18599. Es ist die rechtskonforme EnEV-Berechnung mit dem verkürzten Standardverfahren und dem Monatsbilanzverfahren möglich.

Die Wärmebrückenbeiwerte können entsprechend der Verordnung ausgewählt werden (Keine Berücksichtigung, Berücksichtigung der Planungsbeispiele nach DIN). Eine freie Konfiguration der Wärmebrückenverluste ist ebenfalls möglich.

Das Element „Blower-Door-Test“ im Projekt veranlasst die Berücksichtigung des Bonus im Rechenvorgang.

Im Modul Wohnungsbau ist außer der rechtskonformen EnEV-Berechnung eine bedarfskonforme Berechnung möglich durch Angabe der Haushaltsgrößen.

In der Berechnung des Nichtwohnungsbaus nach DIN 18599 sind Zonierungen mit spezifischen Nutzungsprofilen möglich. Dafür können unter anderem folgende spezifische Randbedingungen geändert werden:

  • Innentemperatur
  • Luftwechselrate
  • Büronutzungsdauer.

Welche Herkunft haben die Bedarfswerte für Heizung, Warmwasser, Strom und Brauchwasser für Wohnungsbauten?

Der Bedarf an elektrischem Strom für die technischen Anlagen (Pumpen) wird ebenso wie der Warmwasserbedarf durch die EnEV festgelegt.

Bei Angabe der Haushaltsgrößen im Wohnungsbau wird der zusätzliche Bedarf der verschiedenen Medien (Brauchwasser, elektrischer Strom Beleuchtung) verschiedenen Literaturquellen entnommen wurden (IÖR Texte 103,VDI 3807, LEE des IWU, Pistohl, Handbuch der Gebäudetechnik, SIA 380/4). Die Berechnung beruht auf diesen statistisch begründeten  Angaben.

Welche Veränderungsmöglichkeit gibt es für die Bedarfswerte für Wohnungsbauten?

Beim Wohnungsbau können durch Angaben der Bewohner (Haushaltsangaben) der Bedarf an Warmwasser und Strom zusätzlich berücksichtigt werden. Dadurch werden die Angaben der EnEV überschrieben. Die Bandbreite der Angaben in diesen Quellen wird insofern berücksichtigt, als der Anwender niedrigen, normalen oder hohen Verbrauch auswählen kann. Die Bedarfshöhe pro Serviceeinheit wird bei der Auswahl der Verbrauchsintensität angezeigt.

Die Bandbreite der Angaben in diesen Quellen wird insofern berücksichtigt, als der Anwender niedrigen, normalen oder hohen Bedarf auswählen kann. Die Bedarfshöhe pro Serviceeinheit wird bei der Auswahl der Bedarfsintensität angezeigt.

Die Wahl des Bedarfs hat z.Z. keinen Einfluss auf die Elementauswahl bzw. umgekehrt.

In Zukunft soll sowohl eine Veränderung der statistischen Bedarfswerte möglich sein, als auch eine Berechnung auf der Basis ausgewählter Elemente erfolgen.

Welche Herkunft haben die Bedarfswerte für Heizung, Warmwasser, Strom und Brauchwasser für Nichtwohnungsbauten?

Der Bedarf an elektrischem Strom und Warmwasser wird im NWB nach Auswahl der Bauwerksnutzung automatisch festgelegt. Der Kaltwasserbedarf wird nach statistischen Annahmen für die unterschiedlichen Nutzungen festgelegt, die verschiedenen Literaturquellen entnommen wurden (IÖR Texte 103,VDI 3807, LEE des IWU, Pistohl, Handbuch der Gebäudetechnik, SIA 380/4). Die Zuordnung der statistischen Angaben erfolgt durch die Auswahl der Bauwerksnutzung (Wohnung, Büro usw.).

Welche Veränderungsmöglichkeit gibt es für die Bedarfswerte für Nichtwohnungsbauten?

Nach den Regeln der EnEV wird der Warmwasserbedarf fix vorgegeben.Der Strombedarf wird nur beim Nichtwohnungsbau berücksichtigt.

Die Wahl des Bedarfs hat z.Z. keinen Einfluss auf die Elementauswahl bzw. umgekehrt.

In Zukunft soll sowohl eine Veränderung der statistischen Verbrauchswerte möglich sein, als auch eine Berechnung auf der Basis ausgewählter Elemente erfolgen.

Welche Herkunft haben die Medienpreise?

Die Preise für die eingesetzten Medien werden durch Marktrecherchen jährlich neu festgelegt. Dazu werden die Dokumentationen des BMVBS/BMWi, aber auch von Verbänden berücksichtigt. Die Preise werden bei den Betriebselementen nach Heizung, Warmwasser, Hilfsstrom, Maschinenstrom, Beleuchtungsstrom, Brauchwasser, Trinkwasser, und Regenwasser getrennt verwaltet. Regionale Besonderheiten und unterschiedliche Bedarfsmengen werden durch eine Preisspreizung in von – mittel – bis berücksichtigt.

Für die Zertifizierung werden die Medienkosten, wie in den jeweiligen Steckbriefen veröffentlicht, verwendet.

Welche Veränderungsmöglichkeit besteht für die Medienpreise?

Die Preise für die Medien (Heizung, Strom, Wasser) können projektspezifisch im Programmmodul „Wirtschaftlichkeit“ und in Programmmodul „Lebenszykluskosten“ für jedes Medium getrennt eingegeben werden.

An dieser Stelle kann auch eine gewünschte jährliche Preissteigerungsrate individuell festgelegt werden. Zusätzlich kann in einzelnen Programmfunktionen mittels eines Schieberegels die jährliche Steigerungsrate von 0 – 10% variabel eingestellt werden. Der eingestellte Defaultwert beträgt 0%.

Welche Herkunft haben die Daten über regenerative Medien?

Durch die Auswahl von umweltbezogenen aktiven technischen Anlagenkomponenten, z.B. Solarkollektor, Regenwassersammelanlage usw. kann der Anwender den Energiebedarf entscheidend beeinflussen. Werden die Elemente in einem Projekt  eingesetzt, werden sie in ihrer besonderen Funktion vom Programm erkannt und die regenerative Energie ersetzt die ansonsten eingesetzten Energieträger. Dies wird in entsprechender Weise bei der Berechnung der Medienkosten im Programmmodul „Wärme und Energie“, „Lebenszykluskosten“ und bei der Umweltbelastung durch das Programmmodul „Ökologie“ berücksichtigt.

Voraussetzung für den Einsatz von Solarkollektoren und Photovoltaik sind Angaben im Stammdatenblatt „Wärme“ zu der verfügbaren Fläche auf dem Dach. Die Flächengrößen für die solaraktiven Komponenten werden den Angaben im Element automatisch entnommen.

Für die Regenwassernutzung muss die Größe der verfügbaren Sammelfläche angegeben werden. Einfluss hat auch die Regenmenge der Klimaregion.

Für die Wärmepumpen sind auch die Brunnen als Elemente vorzusehen.

Welche Veränderungsmöglichkeit besteht für die regenerativen Medien?

Je größer die angegebene verfügbare Fläche, desto größer die mögliche Anlage. Die extern berechneten Daten (z.B. Quadratmeter Solarkollektor) müssen mit den ausgewählten Elementen abgestimmt werden. Zur Berechnung der benötigten Solarkollektorfläche finden Sie unter Hilfe, Legep-Handbuch, ein Excel Tabelle mit vorgegebenen Berechnungsansätzen.